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Kurznachrichtendienst Twitter präzisiert Regeln für Politiker-Tweets

Twitter will die Verbreitung von regelwidrigen Politiker-Tweets künftig bremsen. So sollen unter anderem die Möglichkeiten eingeschränkt werden, solche Beiträge zu retweeten oder zu liken.

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Twitter hatte im Sommer erklärt, dass Tweets von Politikern auf der Plattform bleiben können, auch wenn sie Regeln des Dienstes verletzen. Quelle: Reuters

Twitter will die Verbreitung von Politiker-Tweets, deren Inhalt gegen Regeln des Kurznachrichtendienstes verstößt, künftig etwas bremsen. So sollen die Möglichkeiten eingeschränkt werden, solche Beiträge zu retweeten oder zu liken. Sie sollen auch nicht mehr in der algorithmischen Sortierung der Timeline auftauchen. Nutzer sollen neben solchen Tweets zudem einen Hinweis auf den Regelverstoß sehen können.

Twitter hatte im Sommer erklärt, dass Tweets von Politikern auf der Plattform bleiben können, auch wenn sie Regeln des Dienstes verletzen. Das solle zum Beispiel in den Fällen passieren, wenn sie Nachrichtenwert haben oder es öffentliches Interesse daran gibt, dass die Inhalte verfügbar bleiben.

In den USA lösten unter anderem mehrere Tweets von Präsident Donald Trump Nutzer-Debatten darüber aus, ob sie gegen Regeln des Dienstes verstoßen. Zu den untersagten Inhalten gehören – ähnlich wie bei anderen Online-Plattformen – zum Beispiel Aufrufe zu Gewalt oder Hassrede.

Mehr: Neuer Ärger für den Facebook-Chef. US-Medien berichten über mehrere Treffen von konservativen Hardlinern mit Mark Zuckerberg. Er reagiert gereizt.

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