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Landesbank Gewinn der Helaba geht zurück

Die Landesbank Hessen-Thüringen spürt die niedrigen Zinsen und den harten Wettbewerb. Die Ziele für das Gesamtjahr sollen dennoch erreicht werden.

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Helaba: Gewinn der Landesbank geht zurück Quelle: dpa

Frankfurt In ihren Kerngeschäftsfelder bleibt es für deutsche Finanzinstitute schwierig, Geld zu verdienen. Mario Draghis Niedrigzinspolitik hinterlässt auch in der Bilanz der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) erneut tiefe Spuren. Das Ergebnis vor Steuern sank im ersten Halbjahr um 16 Prozent auf 200 Millionen Euro, nach Steuern blieben 140 (Vorjahr: 150) Millionen Euro übrig.

„Die herausfordernden Rahmenbedingungen halten weiter an und belasten insbesondere den Zinsüberschuss“, sagte Helaba-Chef Herbert Hans Grüntker am Mittwoch. „Dagegen hat sich das Neugeschäftsvolumen erwartungsgemäß im zweiten Quartal spürbar belebt und die Risikolage ist weiterhin entspannt. Deshalb erwarten wir mit Blick auf das Gesamtjahr unverändert ein Vorsteuerergebnis in Höhe eines mittleren dreistelligen Millionenbetrages.“

Wegen des verschärften Wettbewerbs war das Neugeschäft zu Jahresanfang eingebrochen. Obwohl sich die Lage im zweiten Quartal stark verbesserte lag das mittel- bis langfristige Neugeschäft – ohne das Fördergeschäft der WIBank – zum Halbjahr mit 7,8 Milliarden Euro immer noch 14 Prozent unter dem Vorjahreswert von 9,1 Milliarden Euro.

Positiv entwickelte sich dagegen die Risikovorsorge: Dank der guten Konjunktur konnte die Helaba mehr Risikovorsorge auflösen, als sie neu bilden musste. Die Landesbank verbuchte daraus einen Ertrag von 13 Millionen Euro nach einem Aufwand von zwei Millionen vor Jahresfrist.

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