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Landesbank Hessen-Thüringen Neugeschäft der Helaba bricht ein – Gewinn steigt

Das erste Quartal gestaltet sich für die Helaba schwierig. Zwar kann sie ihren Gewinn steigern, das liegt jedoch an Sondereffekten.

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Ein Einbruch des Neugeschäfts macht der Helaba zu schaffen. Quelle: dpa

Frankfurt Der harte Wettbewerb und die niedrigen Zinsen setzen der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) zu. Zins- und Provisionsüberschuss gingen im ersten Quartal zurück, das mittel- bis langfristige Neugeschäft brach ein, wie das Institut am Montag mitteilte. Dank Bewertungseffekten stieg der Gewinn vor Steuern dennoch um fünf Prozent auf 79 Millionen Euro.

„Die Rahmenbedingungen waren im ersten Quartal unverändert schwierig“, sagte Helaba-Chef Herbert Hans Grüntker. Das mittel- bis langfristige Neugeschäft - ohne das Fördergeschäft der WIBank - fiel um gut ein Drittel auf 2,9 Milliarden Euro. Neben saisonalen Effekten sei dies auf den verschärften Wettbewerb zurückzuführen. „Es zeichnet sich aber bereits ab, dass das Geschäft im zweiten Quartal an Fahrt gewinnt“, sagte Grüntker. Der Zinsüberschuss ging im ersten Quartal um sieben Prozent auf 256 Millionen Euro zurück, der Provisionsüberschuss sank um 5,5 Prozent auf 86 Millionen Euro.

„Die Zahlen bestätigen unsere Prognose für 2018, wonach wir auf Jahressicht mit einer stabilen Geschäftsentwicklung rechnen“, sagte Grüntker. Im Vorjahr war der Gewinn vor Steuern um ein Fünftel auf 447 Millionen Euro eingebrochen.

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