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Landesbank NordLB plant wohl milliardenschweren Verkauf von Problemkrediten

Insidern zufolge will die angeschlagene NordLB ein Portfolio von notleidenden Krediten loswerden. Insgesamt gehe es um rund zwei Milliarden Euro.

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Das Kreditinstitut soll bereits Gespräche mit interessierten Investoren führen. Quelle: dpa

Hannover Die NordLB will informierten Kreisen zufolge ein Portfolio von notleidenden Krediten im Volumen von mindestens zwei Milliarden Euro verkaufen, da die staatseigene Bank bestrebt ist, ihre Bilanz zu bereinigen.

Das Kreditinstitut befinde sich in Gesprächen mit mehreren interessierten Parteien, einschließlich auf notleidende Kredite spezialisierten Investoren, jedoch sei es nicht klar, ob und wann eine Einigung erzielt werden könne. Das sagten die mit der Angelegenheit vertrauten Personen, die um Anonymität baten, da die Informationen vertraulich seien. Das endgültige Volumen des Deals könnte höher ausfallen, hieß es weiter.

Das angeschlagene regionale Kreditinstitut und seine Eigentümer – zwei deutsche Bundesländer und mehrere Sparkassenverbände – sondieren derzeit Optionen zur Stärkung der Eigenkapitalquote der Bank. Der Mehrheitsaktionär der Bank, das Land Niedersachsen, hat vor kurzem Barclays Plc als Berater für die Transaktion angeheuert, wie die mit der Angelegenheit vertrauten Personen sagten.

Der NordLB-Vorstandsvorsitzende Thomas Bürkle hat im April gesagt, dass er die notleidenden Kredite der Bank bis Ende 2019 auf unter fünf Milliarden Euro senken will, von 7,9 Milliarden Euro Ende März. Portfolioverkäufe wurden in der Vergangenheit genutzt und werden derzeit als eine Option angesehen, um dieses Ziel zu erreichen, sagte ein Sprecher der Bank. Er lehnte es jedoch ab, sich zu geplanten Transaktionen zu äußern.

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