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Laufende Ermittlungen Allianz hat Kunden in Australien getäuscht

Die Versicherung warb mit unbegrenzter medizinischer Versorgung – obwohl es Grenzen gab. Nun laufen Ermittlungen einer Untersuchungskommission.

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Die Versicherungen konnten von Oktober 2015 bis Mitte 2018 abgeschlossen werden. Seitens der Allianz räumt man die Täuschung ein. Quelle: dpa

Sydney In Australien werfen Ermittler der Allianz vor, Kunden bei Reiseversicherungen in die Irre geführt zu haben. Der Versicherer habe auf seiner Homepage eine unbegrenzte medizinische Versorgung versprochen, obwohl in den Policen klare Grenzen sowohl bei der Höhe der Versicherungssumme als auch bei den Orten enthalten gewesen seien, in denen die Versicherung greife, erklärte eine Untersuchungskommission am Montag.

Bei einer Befragung räumte der zuständige Allianz-Manager ein, dass die Kunden getäuscht worden seien, welche die Versicherung über die Internetseite gekauft hätten. Die Versicherungen wurde vom Oktober 2015 bis Mitte 2018 angeboten. Nach Angaben der Allianz vom August wurden etwa zehn Prozent der insgesamt zwei Millionen Policen direkt abgesetzt.

Die australische Untersuchungskommission nimmt derzeit den gesamten Versicherungsbereich unter die Lupe. Sie kann Kriminalermittlungen und eine verschärfte Aufsicht anstoßen. In der Vergangenheit deckte sie bereits Missstände bei Verbraucherkrediten, Bankdienstleistungen für Kleinunternehmer oder Rentenversicherungen auf.

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