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Laut EZB-Direktor Mersch EZB will Wirtschaft auch in der zweiten Welle stützen

Dem EZB-Direktor zufolge schaue sich die Notenbank alle Instrumente an für die Sitzung am 10. Dezember. Die EZB stünde bereit für weitere Stützungsschritte.

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Mersch ist seit Mitte Dezember 2012 Mitglied im sechsköpfigen Führungsteam der EZB. Seine achtjährige Amtszeit läuft in wenigen Wochen am 14. Dezember aus. Quelle: Bloomberg

Die EZB steht laut Notenbank-Direktor Yves Mersch bereit, die Wirtschaft im Euro-Raum auch in der zweiten Pandemiewelle mit geldpolitischen Hilfsmaßnahmen zu unterstützen.

„Es ist unsere feste Absicht, unsere Rolle in der zweiten Phase der Pandemie zu spielen“, sagte Mersch am Freitag bei einer Online-Fragerunde des Schweizer Bankhauses UBS.

Schon zu Beginn der Pandemie sei die Europäische Zentralbank (EZB) entschlossen gewesen, Verantwortung zu übernehmen. Die Währungshüter hatten am Donnerstag auf ihrer Zinssitzung die Tür für ein neues Stützungspaket im Dezember weit aufgestoßen.

Viele Euro-Länder kämpfen mit stark steigenden Infektionszahlen und haben daher erneut herbe Einschränkungen des öffentlichen Lebens beschlossen, die die Wirtschaft belasten. „Die Situation hat sich plötzlich verschlimmert“, sagte Mersch.

Die EZB schaue sich alle ihre Instrumente an für die Sitzung am 10. Dezember. Zugleich betonte der Notenbank-Direktor aber, dass aus seiner Sicht die Fiskalpolitik das am besten geeignete Werkzeug ist, um der Wirtschaft unter die Arme zu greifen.

Mersch ist seit Mitte Dezember 2012 Mitglied im sechsköpfigen Führungsteam der EZB. Seine achtjährige Amtszeit läuft in wenigen Wochen am 14. Dezember aus.

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