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Leasingkonzern Grenke-Gewinn bricht im ersten Quartal um 18 Prozent ein

Die Pandemie belastet das Geschäft des Leasinganbieters aus Baden-Baden weiterhin. Die Hoffnungen liegen auf einer stärkeren zweiten Jahreshälfte.

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Der Konzern gab die Bilanz für das erste Quartal bekannt. Quelle: dpa

Der mit Bilanzmanipulationsvorwürfen konfrontierte Leasinganbieter Grenke spürt weiterhin die Folgen der Coronakrise. Das Neugeschäft bei Leasing und Factoring brach im ersten Quartal um 39 Prozent auf 536 Millionen Euro ein, wie das Unternehmen aus Baden-Baden am Montag mitteilte. Der Gewinn sackte um 18 Prozent auf 14 Millionen Euro ab.

„In der zweiten Jahreshälfte erwarten wir, dass unser Neugeschäft anzieht“, sagte Finanzvorstand Sebastian Hirsch. Für das Gesamtjahr erwartet er einem Gewinn zwischen 50 und 70 Millionen Euro.

Grenke geht davon aus, dass die noch laufende Sonderprüfung der Finanzaufsicht Bafin bald abgeschlossen ist. Der Konzern wurde im vergangenen Jahr von dem Leerverkäufer Fraser Perring mit Vorwürfen der Bilanzfälschung, Geldwäsche und des Betrugs überzogen. Gleichzeitig wettete er auf einen Verfall der Aktie. Grenke hat eigene Prüfungen eingeleitet, außerdem schaut sich die Bafin den Vorfall an.

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