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Lebensversicherer Axa Leben kann Überschussbeteiligung bei Kunden-Policen stabil halten

Die Gesamtverzinsung bleibt bei durchschnittlich 3,4 Prozent. Experten sehen den seit Jahren anhaltenden Abwärtstrend bei den Beteiligungen gestoppt.

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Als erster der großen Lebensversicherer hat Axa Leben die Zinsen für das Jahr 2019 deklariert. Quelle: Reuters

München Die Axa Lebensversicherung hält die Verzinsung auf die Policen ihrer Kunden im dritten Jahr in Folge stabil. Die Überschussbeteiligung bleibe 2019 bei 2,9 Prozent, teilte die Tochter der französischen Axa am Mittwoch in Köln mit. Die Gesamtverzinsung – inklusive Schlussgewinn und Beteiligung an den Bewertungsreserven – bleibe durchschnittlich bei 3,4 Prozent.

Axa ist der erste große Lebensversicherer, der seine Verzinsung für 2019 deklariert hat. Marktführer Allianz Leben veröffentlicht den Satz in der Regel Anfang Dezember. Die Axa Leben gehört zu den zehn größten Unternehmen der Branche in Deutschland.

Experten rechnen damit, dass der seit Jahren anhaltende Abwärtstrend bei den Überschussbeteiligungen gestoppt wird. Zum einen haben sich die Zinsen stabilisiert, zum anderen müssen die Versicherer nach einer neuen Verordnung nur noch einen Bruchteil der Summen vergangener Jahre für die Zinszusatzreserve (ZZR) zurücklegen.

Das hatte die Renditen auf Leben-Policen belastet, weil viele Anbieter dafür lukrative Papiere verkaufen mussten und neue weniger abwarfen.

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