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Winzer Deutsche geben Milliarden für Wein aus

Eine Frau trinkt auf der Messe für Weine und Spirituosen

Eine Studie offenbart: Weißwein wird in Deutschland häufiger gekauft als Rotwein. Immer beliebter wird Rosé. 2017 haben die Deutschen insgesamt 3,1 Milliarden Euro für Wein ausgegeben.

Die Verbraucher in Deutschland greifen für ihren Weinkonsum tief in die Tasche. Im vergangenen Jahr kauften sie allein im Lebensmittelhandel und in den Drogeriemärkten fast 1,3 Milliarden Flaschen Wein und gaben dafür mehr als 3,1 Milliarden Euro aus, wie eine Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen ergab. Dabei griffen die Verbraucher nach Angaben der Marktforscher öfter zu Weiß- als zu Rotwein. Immer beliebter wird Roséwein.

Die hohen Temperaturen in diesem Jahr waren dem Weinkonsum allerdings nicht unbedingt förderlich, wie die Marktforscher herausfanden. Im ersten Halbjahr 2018 gingen die Weinkäufe im Lebensmittelhandel und in den Drogeriemärkten um rund zwei Prozent zurück. Pro Kopf kauften die Menschen hierzulande zwischen Januar und Juni damit durchschnittlich noch knapp acht Flaschen Wein. „Während die Deutschen von Rot und Weiß weniger kaufen, liegt Rosé aktuell im Trend und wird bei den Konsumenten immer beliebter“, berichtete der Nielsen-Wein-Experte Kai-Jürgen Klatt.

Besonders gern griffen die Bundesbürger dabei zu Weinen aus deutschem Anbau. Mehr als 40 Prozent der verkauften Rebsäfte stammten im ersten Halbjahr 2018 aus heimischer Produktion. Das sicherte den deutschen Winzern Platz eins im Herkunfts-Ranking. Auf den Plätzen zwei und drei folgten mit einigem Abstand die Weine aus Italien und Frankreich.

Am liebsten erledigten die Bundesbürger den Weinkauf bei den Discountern, wo zwischen Januar und Juni Nielsen zufolge fast 381 Millionen Flaschen Wein verkauft wurden. Den Durchschnittspreis pro verkaufter Flasche Wein bezifferten die Marktforscher auf 2,57 Euro.

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