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Lloyd Blankfein Goldman Sachs hält wegen Skandal um 1MDB Bonus zurück

Der Skandal um malaysischen Staatsfonds zieht immer weitere Kreise. Im Mittelpunkt: Die Großbank Goldman Sachs, deren Ex-CEO erst einmal keinen Bonus bekommt.

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Bangalore Die US-Investmentbank Goldman Sachs hält wegen der seit Jahren schwelenden Korruptionsaffäre um den Staatsfonds 1MDB in Malaysia einen Bonus von mindestens sieben Millionen Dollar für den frühen Bankchef Lloyd Blankfein zurück. Zunächst müsse die Untersuchung über die Verwicklung der Bank in den Skandal abgeschlossen werden, teilte Goldman Sachs am Freitag mit. Malaysia hatte die Bank im Dezember angeklagt. Das Land fordert Schadenersatz in Milliardenhöhe. Goldman Sachs hat ein Fehlverhalten in dem Fall immer abgestritten.

Der inzwischen abgewählte malaysische Ministerpräsident Najib Razak hatte 1MDB 2009 zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung aufgelegt. Das US-Justizministerium mutmaßt, dass hochrangige Fonds-Mitarbeiter und ihre Partner mehr als 4,5 Milliarden Dollar aus dem Fonds veruntreuten. Goldman Sachs hatte drei Anleiheemissionen von 1MDB im Gesamtvolumen von 6,5 Milliarden Dollar begleitet und kassierte dafür 600 Millionen Dollar an Gebühren.

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