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Luis de Guindos EZB-Vizechef für EU-Zuwendungen an südeuropäische Länder

Die EU-Kommission will 750 Milliarden Euro bereitstellen, um die Folgen den Corona-Pandemie abzufedern. Eigentlich soll jedoch ein Teil des Geldes in Kreditform gewährt werden.

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Der EZB-Vize fürchtet, dass sich die Schuldenlage einiger Staaten weiter verschlechtern könnte. Quelle: dpa

EZB-Vizechef Luis de Guindos plädiert dafür, die geplanten Corona-Hilfen der EU besonders hoch verschuldeten Staaten als Zuwendungen und nicht als Kredite zu gewähren. Ansonsten würde sich die Schuldenlage einiger Staaten weiter verschlechtern, sagte er am Mittwoch bei einer Videokonferenz der spanischen Stiftung Fundacion Pablo VI. „Es ist sehr wichtig, dass Länder wie Italien, Spanien oder Griechenland Zuwendungen erhalten“, fügte der Spanier hinzu.

Die EU-Kommission hat ein 750-Milliarden-Euro-Programm vorgeschlagen, mit dem Maßnahmen gegen die Folgen der Corona-Pandemie finanziert werden sollen. Die Gelder sollen zum größten Teil nicht zurückgezahlt werden. Vor allem Österreich, Dänemark, die Niederlande und Schweden pochen aber darauf, dass Corona-Hilfen etwa an Italien und Spanien als Kredite gewährt werden. Die 27 EU-Staats- und Regierungschefs wollen am Freitag in einer Videokonferenz darüber beraten. Nach Plänen der Kommission wäre Italien mit Zuwendungen von 170 Milliarden Euro größter Nutznießer des Fonds.

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