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Luis de Guindos Neuer EZB-Vize fordert Geldpolitik im Einklang mit der Konjunktur

Die Abkehr von der ultralockeren Geldpolitik der Euro-Zone soll laut dem designierten EZB-Vize de Guindos im Einklang mit der Konjunkturentwicklung geschehen.

FrankfurtDie langsame Abkehr von der ultralockeren Geldpolitik im Euro-Raum sollte aus Sicht des designierten EZB-Vizepräsidenten Luis de Guindos Hand in Hand gehen mit der wirtschaftlichen Erholung. Das sollte parallel geschehen, sagte Spaniens Wirtschaftsminister am Dienstag in Brüssel. Weiter äußerte er sich nicht zu geldpolitischen Themen.

Die Finanzminister der Euro-Zone hatten sich am Montag für de Guindos als neuen Vizepräsidenten der Europäischen Zentralbank ausgesprochen. Die endgültige Entscheidung soll auf einem EU-Gipfel im März fallen. Die Amtszeit des jetzigen EZB-Vize Vitor Constancio aus Portugal endet nach acht Jahren im Mai.

Mit de Guindos als Vertreter der südlichen Euro-Länder auf dem Posten des Zentralbank-Vize steigen die Chancen von Bundesbank-Chef Jens Weidmann auf die Nachfolge von EZB-Chef Mario Draghi im kommenden Jahr. Der Italiener, der seit Jahren für eine extrem lockere Geldpolitik steht, scheidet im Herbst 2019 aus dem Amt.

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