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Manipulierte Analysen Weltbank will verlorenes Vertrauen zurückgewinnen

Die Weltbank leidet unter Vorwürfen wegen angeblich manipulierter Analysen. Nun wird unter anderem die Chefvolkswirtin Carmen Reinhart in eine gehobene Position befördert.

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Der Bank wird Manipulation vorgeworfen. Quelle: dpa

Die Weltbank will nach den Worten ihres Präsidenten David Malpass Vertrauen nach Vorwürfen wegen angeblich manipulierter Analysen zurückgewinnen. Dafür seien einige Schritte eingeleitet worden, sagte Malpass am Montag vor Journalisten. Dazu gehöre die Beförderung der Chefvolkswirtin Carmen Reinhart in eine gehobene Position. Analysen hätten für die Weltbank eine hohe Priorität. Malpass lehnte Stellungnahmen zur Untersuchung möglichen Fehlverhaltens der ehemaligen Geschäftsführerin der Weltbank, der jetzigen Chefin des Internationalen Währungsfonds Kristalina Georgiewa, ab.

Hintergrund der Untersuchungen ist der Vorwurf, führende Vertreter der Weltbank – darunter deren damalige Geschäftsführerin Georgiewa – hätten „unangemessenen Druck“ auf Mitarbeiter ausgeübt, um China im Ranking des „Doing Business"-Berichts für 2018 besser abschneiden zu lassen. China landete damals auf Platz 78, nachdem es im ersten Entwurf zunächst auf Rang 85 gelegen hatte. Der Bericht bewertet das Investitionsklima und die Wirtschaftsfreundlichkeit eines Landes. Die IWF-Chefin selbst hat die Anschuldigungen mehrfach zurückgewiesen.

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