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Maschinenbauer Manz Prügel für Aktie eines Apple-Zulieferers

Der deutsche Spezialmaschinenbauer Manz bekommt die Zurückhaltung chinesischer Kunden zu spüren. Aufträge werden verschoben, der Umsatz und Gewinn werden deutlich leiden – und die Aktionäre fliehen aus dem Papier.

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Viele Kunden von Manz sitzen in China – das schadet der Firma derzeit. Quelle: PR

Berlin Der Apple-Zulieferer Manz bekommt die Konjunkturabkühlung in China kräftig zu spüren. Der Spezialmaschinenbauer senkte erneut seine Umsatz- und Gewinnprognose für 2015. Grund seien Auftragsverschiebungen vor allem von Kunden aus Asien, teilte das im TecDax notierte Unternehmen am Montagabend mit. Die Investitionsbereitschaft der chinesischen Kunden sei deutlich zurückhaltender. Daher könnten nach Einschätzung des Vorstands bislang für 2015 erwartete Umsätze voraussichtlich erst ab dem nächsten Geschäftsjahr realisiert werden.

Für dieses Jahr erwartet der Vorstand nunmehr Erlöse zwischen 200 und 210 Millionen Euro und ein negatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Bereits Ende Juni hatte Manz seine Ziele gekippt. Die bereits reduzierte Prognose sah einen moderat rückläufigen Umsatz gegenüber dem Vorjahr von 305,9 Millionen Euro und ein verbessertes, jedoch negatives Ebit vor. Als Konsequenz werde Manz nun ein Restrukturierungsprogramm einleiten, dessen Maßnahmen bis Ende November vorgestellt werden sollen. Im Frankfurter Späthandel weiteten Manz-Aktien ihre Kursverluste auf 12,1 Prozent aus.

Die einstige Lokomotive China wird für viele deutsche Unternehmen zum Bremsklotz. Wegen des trüben Geschäftsumfelds in den Schwellenländern haben zuletzt zahlreiche Firmen wie der Modekonzern Hugo Boss und der Autozulieferer Leoni ihre Prognosen gesenkt und das vor allem mit Problemen auf dem riesigen chinesischen Markt begründet.

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