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Medienkonzern Axel Springer will wohl Anteil an US-Partner Politico erwerben

Seit 2015 betreiben die Konzerne gemeinsam die Medienplattform Politico Europe. Axel Springer könnte Politico nun sogar komplett übernehmen.

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Der Medienkonzern prüft einem Bericht zufolge einen Einstieg beim US-Unternehmen Politico. Quelle: dpa

Der Medienkonzern Axel Springer ist einem Medienbericht zufolge am US-Nachrichtenunternehmen und jahrelangen Geschäftspartner Politico interessiert. Die Berliner seien in Gesprächen über eine Beteiligung bis hin zu einer vollständigen Übernahme, berichtete das „Wall Street Journal“. Die Verhandlungen seien noch nicht abgeschlossen.

Springer erklärte dazu am Dienstag, man kommentiere Gerüchte und Spekulationen grundsätzlich nicht. Springer betreibt mit Politico seit 2015 in einem Gemeinschaftsunternehmen die Medienplattform Politico Europe, die ihren Hauptsitz in Brüssel hat. Mit jährlichem zweistelligen Wachstum erreichte Politico Europe nach Konzernangaben innerhalb der ersten vier Jahre die Profitabilität. Jamil Anderlini führt ab Herbst als neuer Chefredakteur den 100-köpfigen Newsroom.

Politico wurde 2007 gegründet und hat inzwischen mehr als 700 Beschäftigte in den USA und Europa. Für den „Bild“ und Welt“-Herausgeber Springer sind die USA neben Deutschland und Polen Kernmarkt für neue Investitionen. Seit dem Einstieg des US-Finanzinvestors KKR peilen die Berliner verstärkt Wachstum auch über Zukäufe an. Die Coronakrise hatte den Konzern hierbei allerdings etwas gebremst.

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