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Mobilfunk Vodafone will 3G-Netz in Deutschland Mitte 2021 abschalten

UMTS soll bei Vodafone schon nächstes Jahr Geschichte sein. Der Mobilfunkanbieter will sein 3G-Netz abschalten. Es sei nicht mehr zeitgemäß.

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Der 3G-Netz in Deutschland soll ab 2021 abgeschaltet werden. Quelle: Reuters

Vodafone will sein 3G-Mobilfunknetz in Deutschland Ende Juni 2021 abschalten. Das bisher dafür genutzte Frequenzspektrum solle stattdessen für den LTE-Datenfunk verwendet werden, kündigte der Telekommunikationskonzern am Donnerstag an. Der vor fast zwei Jahrzehnten eingeführte 3G-Standard - auch als UMTS bekannt - sei nicht mehr zeitgemäß, hieß es zur Begründung. Über ihn liefen nur noch drei bis vier Prozent des Datenverkehr im Mobilfunk-Netz von Vodafone.

Kunden, die bisher nur 3G-Verträge hatten, werden auf LTE (4G) umsteigen müssen oder für Telefonate auf das 2G-GSM-Netz zurückgreifen. Dieses werde weiterhin aktiv bleiben - es wird unter anderem für die Kommunikation zwischen Maschinen genutzt.

Die bisherigen Antennen bleiben bei der „Umwidmung“ zu 4G montiert. Die notwendige zusätzliche Ausrüstung soll von den beiden Vodafone-Lieferanten Ericsson und Huawei kommen.

Mehr: Der 5G-Schwindel von Telekom und Vodafone

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