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Mögliche Aufwertung des Schweizer Franken SNB gibt keine Entwarnung

Der Vizepräsident der Schweizerischen Nationalbank Fritz Zurbrügg hält die Lage des Franken noch immer für instabil. Zwar habe sich die Situation gebessert. Vor einer Aufwertung sei der Franken aber noch nicht gerettet.

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Der Vizepräsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB) Zurbrügg hält die Lage des Franken immer noch für instabil. Quelle: Reuters

Zürich Die Schweizerische Nationalbank (SNB) sieht das Risiko einer neuerlichen Aufwertung des Franken nicht gebannt. „Die Situation bleibt fragil“, sagte SNB-Vizepräsident Fritz Zurbrügg am Mittwochabend auf einer Veranstaltung der Swiss Risk Association. „Wir haben Negativzinsen, und wir sind immer bereit, an den Devisenmärkten zu intervenieren.“

Zwar habe sich der Franken nach den Wahlen in Frankreich im Frühjahr und dank der guten Wirtschaftsentwicklung in Europa zur wichtigsten Exportwährung Euro deutlich abgeschwächt. Seine Funktion als „sicherer Hafen“ in Krisenzeiten habe er aber beibehalten, so Zurbrügg. Aktuell kostet ein Euro rund 1,17 Franken. Ende Juni waren es noch 1,09 Franken.

„Wir können nicht davon ausgehen, dass das ein Niveau ist, dass unantastbar ist“, sagte Zurbrügg am Rande der Veranstaltung. „Es kann irgendetwas passieren, das wir gar nicht auf dem Radar haben.“ Aus Sicht der SNB bleibe die Schweizer Währung weiterhin hoch bewertet. Ihre nächste reguläre vierteljährliche Lagebeurteilung hält die SNB am 14. Dezember ab.

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