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Müllexporte Diese Plastikabfälle will die Türkei nicht haben

Die Folien sind gepresst und zu Ballen zusammengeschnürt, ebenso wie die schwarzen Plastikschalen. Hier und da guckt noch ein Pappbecher oder Styropor heraus. Fotos und Videoausschnitte zeigen, welchen Plastikmüll deutsche Entsorger in der Türkei verwerten lassen wollten. Die türkischen Behörden wollen die Container nun zurückschicken.

Deutsche Behörden müssen Müllexporte in die Türkei prüfen. Hunderte Container gefüllt mit Plastikmüll, ganz ähnlich wie dieser, gingen an ein türkisches Recyclingunternehmen, das sein Zertifikat mittlerweile verloren hat.
Die Abfälle stammen aus dem gelben Sack und werden von Sortieranlagen in die einzelnen Kunststoffarten getrennt. Das gelingt selten zu hundert Prozent. Hier ist noch ein Pappbecher zwischen Verpackungsfolien sichtbar.
Amazontüten, Tablettenblister und Lachgummis: Auch dieser Verpackungsmüll sollte eigentlich in der Türkei recycelt werden.
Selbst Essensreste finden sich manchmal zwischen den sortierten Abfällen noch.
In der Türkei haben Behörden bereits Proben von den Müllcontainern genommen und analysiert. Sie stufen die Müllexporte als Siedlungsabfälle ein.
In diesem Container ist fast nur schwarzes Plastik zu sehen. Das gilt als schwierig zu verwerten, weil sich aus dunklen Plastikabfällen nur schwer wieder helleres Material herstellen lässt.
Eigentlich sollten diese Ballen in einer Recyclinganlage verwertet werden. Stattdessen steht das Plastik noch immer im Hafen.
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