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BörsenWoche 193 – Grafik So belasten Pensionen die Dax-Bilanzen

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Montageband bei VW: Der Autokonzern verzeichnet die höchsten Pensionslasten unter den Dax-Unternehmen - und hat auch die höchsten Pensionsrückstellungen in seiner Bilanz Quelle: imago

Die Verpflichtungen gegenüber aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern sind bei großen Unternehmen deutlich gestiegen – zum Nachteil der Aktionäre. Die aber können auf Besserung hoffen.

Ende Januar war Siemens mal wieder an der Reihe. Der Dax-Konzern veröffentlichte seine Geschäftszahlen für das Quartal von Oktober bis Dezember 2018. Anlegern mussten die Münchner dabei trotz eines Gewinns von gut einer Milliarde Euro einen Rückgang des Eigenkapitals zeigen: Der Anteil der Siemens-Aktionäre am Unternehmensvermögen war um eine halbe Milliarde Euro gesunken.

Schuld daran sind die gegenwärtigen und zukünftigen Pensionäre des Unternehmens. Ihnen hat Siemens für den Ruhestand Zahlungen zugesagt. Sie werden aus angelegtem Vermögen bestritten, das der Konzern eigens dafür bereitstellt. Weil aber bei der Anlage dieses Kapitals nun abermals mit niedrigeren Zinsen gerechnet wird, braucht es mehr Geld, um die Pensionsverpflichtungen zu erfüllen. Siemens stellte deswegen im ersten Quartal anderthalb Milliarden Euro zusätzlich zurück – und minderte so das den Aktionären zurechenbare Eigenkapital.

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