BörsenWoche Bayer-Aktie: Kein Value in Sicht

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Klappt die Übernahme von Monsanto, würde Bayer einen rekordhohen Schuldenberg auftürmen. Das macht den größten Dax-Wert für konservative Anleger zum No-Go.

Es wäre das Geschäft des Jahres: 61,7 Milliarden Dollar bietet Bayer für den umstrittenen US-Agrarchemiker Monsanto und will so zum globalen Top-Spieler im Saatgut-Geschäft werden. Kommt der Deal zustande, wäre es die größte Übernahme, die ein deutsches Unternehmen jemals gestemmt hat. Bisher ist das die eher unglücklich gelaufene Liaison zwischen Daimler und Chrysler. Für die Amerikaner hatten die Stuttgarter einst über 40 Milliarden Dollar bezahlt. Hier geht's zum aktuellen Finanzbrief.
Für Bayer-Aktionäre ist das mögliche Mega-Geschäft trotzdem kein Grund zum Jubeln. Das zeigt schon die schwache Reaktion des Kurses nach Bekanntwerden des Angebots in der vergangenen Woche. In seinem Editorial rechnet Kollege Christof Schürmann vor, wie Bayer nach der Monsanto-Übernahme finanziell dastünde – und zeigt, warum Value-Investoren spätestens dann beim größten Dax-Wert Hausverbot hätten.

 
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