Alltagsforschung

Der hohe Preis des Anbiederns

Wer ständig den Vorgesetzten „in cc“ setzt, sät bei seinen Kollegen Misstrauen – das zeigt eine neue Studie.

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Warum es ein Fehler ist, den Chef

Vielleicht bin ich ein hoffnungsloser Romantiker. Aber ich möchte daran glauben, dass es sich langfristig nicht lohnt, den Vorgesetzten ständig „in cc“ zu setzen – natürlich vor allem bei eigenen Großtaten und fremden Missetaten. Das Kalkül dahinter ist einleuchtend: Wer dem Kollegen aus der anderen Abteilung in aller Bescheidenheit etwas vorschlägt oder auf einen Fehler hinweist, der will dafür zumindest vom Vorgesetzten gesehen werden. Die E-Mail soll als Beleg dafür dienen, wie kooperativ, konstruktiv und kreativ man ist – ohne es gleich offen zu sagen.

 
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