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Alte Systeme Besuch bei den IT-Rettern mit DDR-Know-how

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Das Wissen, das Experten einst in DDR-Betrieben wie diesem erworben haben, hilft heute Versicherungen. Quelle: Getty Images

Konzerne tun sich schwer, erfahrene IT-Fachkräfte zu halten. Das gilt gerade für Finanzinstitute, die noch alte Großrechner nutzen. So entsteht der Markt für eines der skurrilsten Geschäftsmodelle der Beraterwelt: betagte Programmierer, die Unternehmen vor dem Kollaps retten. Besuch bei den Heilanden mit DDR-Know-how.

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Es scheint fast so, als habe Daniel Thomas die Einrichtung seines Büros an sein Geschäft angepasst: schwarzer lederner Chefsessel, großer Konferenztisch, dunkelbraune Holzvertäfelung an der Wand. Thomas“ Büro strahlt Solidität aus – und ein klein wenig auch den Geist der Vergangenheit. Thomas ist IT-Chef der Huk-Versicherung aus dem oberfränkischen Coburg und damit auch für eine altehrwürdige – um nicht zu sagen: steinalte – Technologie verantwortlich: die Großrechner aus dem Hause IBM.

Versicherungen und Banken waren die ersten Unternehmen, die diese Technologie eingesetzt haben: Anfang der Fünfzigerjahre erstmals auf den Markt gebracht, haben sich die Großrechner bis heute kaum verändert. Das Problem: So wenig sich die Großrechner gewandelt haben mögen, so sehr tat es die Welt um sie herum. Und so sinkt die Zahl derjenigen, die sich mit dem Betrieb der Rechner auskennen, von Jahr zu Jahr.

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