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Arbeitsmoral Die Kraft der kleinen Geste

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Spieltrieb: Zufriedene Mitarbeiter sind in der Regel auch motivierter und leistungsfähiger Quelle: imago

Manchmal entscheiden schon Kleinigkeiten über Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeiter. Welche Benefits sinnvoll sind – und welche schaden können.

Jeden Donnerstag erklingen auf den Gängen des Ökostromanbieters Lichtblick moderne Chorgesänge. Eine Gruppe aus Entwicklern, Juristen und Personalern trifft sich immer um 12.30 Uhr zur Probe. Angeleitet werden sie von einer Musikerin, deren Honorar zahlt Lichtblick. Das Kalkül: Singen macht glücklich – und glückliche Mitarbeiter sind motivierter.

Dafür investiert der Hamburger Energieversorger schon seit einigen Jahren Geld, Zeit und Mühe. Neben den Chorstunden gibt es Yogakurse, Diensträder und alle drei Jahre ein dreimonatiges Sabbatical. Insgesamt bietet Lichtblick mehr als 20 verschiedene Benefits an. Natürlich nicht nur aus Nächstenliebe. „Auch die Firma profitiert“, sagt Mustafa Özen, Personalgeschäftsführer des Unternehmens: „Wir steigern unsere Attraktivität als Arbeitgeber.“

In Zeiten des Fachkräftemangels ist das wertvoller denn je. Vor allem für Unternehmen wie Lichtblick mit rund 500 Mitarbeitern, die nicht durch hohe Gehälter oder einen bundesweit bekannten Namen bei den Bewerbern punkten können.

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