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Bewerber vom Amt So lässt sich das Stigma Arbeitslosigkeit überwinden

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Ständig freie Zeit – und doch keine Freizeit Wer ungewollt arbeitslos wird, dem gelingt es nur selten, die neue Freiheit mit Inhalt zu füllen. Quelle: Getty Images

Wer ungewollt seinen Job verliert, den kostet das nicht nur viel Selbstbewusstsein – er wird auch anders wahrgenommen: Als faul oder unselbstständig. So gelingt der Perspektivwechsel.

Bis zu jenem Mittwoch vor vier Jahren hatte Roland Fitterer für seine Karriere nur eine einzige Bewerbung gebraucht – die um eine Lehrstelle bei einer großen deutschen Bank. Danach arbeitet er 31 Jahre ohne Unterbrechung bei dem Frankfurter Finanzinstitut: Er steigt rasch auf, absolviert Stationen im Ausland und leitet schließlich ein globales Team. Stets erhält er Lob von seinen Vorgesetzten. Trotzdem wird ihm eines Tages eröffnet, dass es für ihn keine Zukunft mehr bei der Bank gibt. „Die Entlassung traf mich vollkommen unvermittelt“, sagt der 54-Jährige. „Gefühlt stand ich vor dem Nichts, spürte Wut und verletzten Stolz in mir aufsteigen.“ Das Aus nach 31 Jahren in der Finanzwelt: ein Schock.

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