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Compliance-Regeln „Hochwertige Geschenke muss auch ein Top-Manager ablehnen“

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Geschenke im Geschäftsleben sind oft heikel Quelle: imago images

Sibylle von Coelln, Gründerin der Strafrechtskanzlei Heuking von Coelln in Düsseldorf, erklärt, wie heikel Geschenke im Geschäftsleben sind – und wann sie wie im Fall Grindel zur Stolperfalle werden.

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Frau von Coelln, welche Geschenke dürfen Angestellte annehmen?
Angestellte, Führungskräfte und Manager dürfen aus strafrechtlicher Sicht zunächst einmal alle möglichen Geschenke annehmen. Sie dürfen dies allerdings nicht tun, wenn sie hierdurch bei einer Entscheidung beeinflusst werden, da sie sich dann dem Vorwurf der – strafbaren – Bestechlichkeit aussetzen.

Aber die Compliance-Regeln der Unternehmen sind wesentlich strenger.
Aus Sicht der Compliance sollte jeder zurückhaltend sein: Wer ein Geschenk bekommt, sollte streng darauf achten, dass er die internen Richtlinien seines Unternehmens zur Annahme von Geschenken, Einladungen oder sonstigen Vorteilen einhält. Wenn es keine Richtlinien gibt, ist man auf der sicheren Seite, wenn man Geschenke ablehnt – weshalb es durchaus Unternehmensrichtlinien gibt, die genau das fordern. Im Übrigen sind das Überlassen kleinerer Werbeartikel wie Kugelschreiben, Kladden und Werbebecher oder eine Tasse Kaffee beim Gespräch mit dem Lieferanten sicherlich nicht dazu geeignet, jemanden in seiner Entscheidung zu beeinflussen. 

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