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Erkrankungen offenlegen? „Chronisch Kranke brauchen Selbstreflexion“

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Jemand hält sich den Kopf (Schatten auf einer weißen Wand mit Raufasertapete) Quelle: imago images

Sollten chronisch Kranke sich gegenüber Chef und Kollegen outen? Psychologin Christiane Chadasch erklärt, was Betroffene bedenken sollten und wie ein gelungenes Offenbarungs-Gespräch aussieht.

Frau Chadasch, warum ist es für chronisch Kranke oft eine schwere Entscheidung, ihre Erkrankung am Arbeitsplatz offenzulegen?
Weil sie zu Konsequenzen führt, mit denen man leben muss.

Welche Faktoren beeinflussen die Entscheidung?
Beispielsweise die persönliche Resilienz, also die eigene psychische Widerstandsfähigkeit, oder der Wunsch nach Druckausgleich. Wie viel Raum gebe ich meiner Erkrankung? Wie möchte ich wahrgenommen werden? Welche Ziele habe ich im beruflichen Kontext? Wo sind meine neuen Grenzen, die ich klar vertreten muss, um Selbstfürsorge und -verantwortung zu übernehmen? Als chronisch Kranker ist es wichtig eine ausgewogene Selbstreflexion zu betreiben. Nur ein Mensch, der weiß wo er steht, was sein Ziel ist und welche Blockaden bestehen, kann einen adäquaten Umgang mit seiner Erkrankung finden.

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