WiWo App Jetzt gratis testen
Anzeigen

Mit Liebe zum Risiko „Im Start-up gibt es in der Regel sehr viel mehr Freiheiten“

Premium
Glühbirne Quelle: Fotolia

Wer bei einem Start-up anheuert, verzichtet auf Geld, gewinnt aber Freiheit.

Am Anfang fühlte sich Mathilde Ramadier wohl. Die Kollegen waren nett, jung und ambitioniert. Im Kapuzenpulli die Welt verändern und nebenbei gutes Geld verdienen? Wer könnte da widerstehen?

Innerhalb von fünf Jahren hat die Französin bei zwölf Berliner Start-ups gearbeitet. Und Ramadier merkte nach und nach, dass sich zwischen Kickertischen und Club-Mate-Kästen nicht das Paradies verbarg. Ihre Erfahrungen schrieb sie im vergangenen Jahr in einem Buch auf: „Willkommen in der neuen Welt“. Darin berichtet sie von großem Druck, vielen Überstunden und befristeten Verträgen. Offiziell fehlte es zwar an Hierarchien, spürbar waren sie im Alltag trotzdem jederzeit. Inhaltliche Gestaltungsspielräume gab es kaum, Aufstiegschancen gar nicht. „Diese Welt ist heuchlerisch“ , sagt sie heute.

Solche Erlebnisse macht sicher nicht jeder Mitarbeiter. Doch erst Ramadiers Schilderungen vollenden das gemeinhin sehr wohlwollende Bild des Arbeitsalltags in Start-ups. Wer sich ernsthaft mit einem Wechsel in diese Welt beschäftigt, sollte auch diese Seite kennen.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie unbegrenzten Zugriff auf alle Inhalte der WirtschaftsWoche.

4 Wochen testen

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Diesen Artikel teilen:
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%