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Ökonom Ernst Fehr "Bonus-Kriterien sind oft leicht manipulierbar"

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Ernst Fehr ist Professor für Mikroökonomik und Experimentelle Wirtschaftsforschung am Institut für Volkswirtschaftslehre der Universität Zürich. Quelle: Presse

Für das, was sie leisten, sind die Boni vieler Manager zu hoch, meint Ernst Fehr. Der Ökonom erklärt, wie ein gut gemachtes Vergütungssystem aussehen sollte und warum eine gesetzliche Obergrenze sinnlos ist.

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Herr Fehr, Sie erforschen seit vielen Jahren ob und wie Millionenboni für Manager wirken. Funktioniert die monetäre Motivation für die obersten Entscheider denn überhaupt?
In einem gut gemachten variablen Vergütungssystem sind Bonuszahlungen gerade für das Top-Management sehr sinnvoll. Das Problem sind nicht die Boni an sich, sondern die Tatsache, dass sie oft falsch konstruiert sind.

Wie sähe denn ein gut gemachtes Vergütungssystem aus?
Die Theorie der variablen Vergütung ist einfach: Manager sollen dann mehr verdienen, wenn sie durch ihre eigene Leistung das Unternehmen nachweislich vorangebracht haben. Wenn eine Leistungsvariation zu einer Gehaltsvariation führt, dann wirkt ein Bonussystem positiv.

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