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Sprengers Spitzen
Warum seine Passion zu finden ein schlechter Karrieretipp ist Quelle: imago images

Seine Leidenschaft zu finden, ist ein schlechter Karrieretipp

Wer seine Passion findet, wird angeblich glücklich und erfolgreich. In Wahrheit führt diese Vorstellung in die Irre.

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Finde heraus, welche Arbeit du liebst, dann musst du keinen Tag deines Lebens mehr arbeiten! Lebe dein Talent! Folge deiner Passion! Das ist das Unisono vieler Erfolgsratgeber. Es geht natürlich noch esoterischer: Werde, der du bist! (Na, wenn ich das mal wüsste.) Oder auch: Werde dein Name! Der eigene Name als Chiffre einer Existenz, die sich antizipatorisch entfaltet und retrospektiv gelesen werden kann. Früher sagte man „Berufung“, heute sagt man: „Sein Ding machen.“

Diese Idee geht davon aus, dass Interessen, Neigungen und Fähigkeiten vorgegeben sind, „fix“ mit einer Person verbunden. Dieser Person ist ihre Wahrheit schon eingeschrieben; man lebt in der Hoffnung, irgendwann mal „bei sich anzukommen“. Es gehe folglich darum, das Richtige zu „finden“ (ähnlich „die“ Richtige oder „den“ Richtigen).

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