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Einwanderer Warum so viele Migranten Unternehmen gründen

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Gründungslust: In einem fremden Land neu anzufangen, mache mutig, sagt Anna Lukasson-Herzig Quelle: Frank Beer für WirtschaftsWoche

Die Zahl der Unternehmensgründer geht seit Jahren zurück. Zuwanderer dagegen machen sich überdurchschnittlich häufig selbstständig. Können sie einen Start-up-Boom auslösen?

Nein, einfach war es nicht, als Anna Lukasson-Herzig mit 14 von Polen nach Deutschland kam. Sie sprach schlecht Deutsch, die neue Heimat war ihr fremd, es dauerte, bis sie sich eingelebt hatte. Doch was damals schwierig war, empfindet die 43-Jährige inzwischen als positiv: Dank des frühen, unfreiwilligen Umbruchs kann sie sich leichter auf Neues einlassen. „Wer einen so großen Wechsel erlebt, hat später keine Angst vor Veränderungen.“

Wohl auch deshalb wagte Lukasson-Herzig vor drei Jahren wieder einen Neubeginn: Sie kündigte den Job als Beraterin und gründete mit ihrem Bruder ein Unternehmen. Die Firma Nyris beschäftigt bereits 16 Mitarbeiter. Ihr Produkt, eine visuelle Suchmaschine, die über die Handykamera Produkte und Bauteile erkennt, hat sogar Konzerne wie Lidl und Daimler überzeugt. Gründen wollten ja viele, sagt sie lapidar: „Wir haben uns halt getraut.“

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