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Freystil
Gründer-Klischee: Viele stellen sich da Kapuzenpulli-tragende Sneaker-Fetischisten vor. Quelle: Fotolia

Die Realität unterm Kapuzenpulli

Hoodie, Turnschuhe, Anglizismen: Kein Berufsbild ist so klischeebeladen wie das des Gründers. Eine kleine Ehrenrettung.

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Die Vorstellung von Gründern ist hierzulande bunt: In den minutiös gescheitelten Häuptern der Karriereveteranen stellt man sich unter ihnen zumeist Kapuzenpulli-tragende Sneaker-Fetischisten vor, die die Höflichkeitsform in der Anrede verweigern, nur um sie durch unverständliche Anglizismen überzukompensieren. Wohnhaft natürlich überwiegend in Berlin – der Hauptstadt der Hipster und Hänger.

In den minutiös gepflegten Kleingartensiedlungen hingegen assoziiert der Deutsche mit Gründern die mehr oder weniger danieldüsentriebigen Erfinder, die allwöchentlich bei der „Höhle der Löwen“ zerrissen oder mit Geld überschüttet werden. Gründen nach Asterix-und-Numerobis-Prinzip.

Doch während sich der Begriff „Gründer“ mit der Vorstellung von Millionen-Exits, basierend auf PowerPoint-Präsentationen, einen festen Platz im deutschen Wortschatz verschafft hat, steckt dahinter eine Berufsgruppe mit einem Arsenal an Arbeitserfahrungen, die weit weniger komfortabel sind, als der Kapuzenpulli erahnen lässt.

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