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Gründer-Gen Warum viele Firmenerben lieber ihr eigenes Ding machen

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Viktoria Delius-Trillsch, Tochter des Bielefelder Textilunternehmers Rudolf Delius, Hotelfachfrau, gründete 2013 die Eventagentur Rehblau. Quelle: Annette Cardinale für WirtschaftsWoche

Nur vier Prozent aller Unternehmerkinder wollen die Firma ihrer Eltern übernehmen. Stattdessen machen sich viele lieber mit eigenen Ideen selbstständig – auch aus Angst vor zu großen Fußstapfen.

Wer eine Immobilie kauft, möchte meist Geld anlegen oder Miete sparen. Rudolf Delius hingegen erwarb ein Einfamilienhaus in Bielefeld, um sein Lebenswerk zu retten.

Der Westfale leitet in neunter Generation ein Textilunternehmen, das bereits im Jahr 1722 gegründet wurde. Er entstammt einer Welt, in der sich Erfolg nicht danach bemisst, wie viel Geld man auf dem Konto hat, sondern ob es gelingt, der nächsten Generation ein gesundes Unternehmen zu hinterlassen.

Seine Firma sorgt Delius nicht. Eher schon die Nachfolgebereitschaft der Kinder. Damit seine Töchter Verena und Viktoria früh lernen, wie erfüllend das Unternehmerleben sein kann, kaufte er das Haus in der Innenstadt und überließ es beiden. Seine einzige Bedingung: Die Töchter eröffnen ein Geschäft, das sich selbst finanziert.

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