Gründergeist

Ubertrieben aggressiv

Ist der geschasste Uber-Chef Travis Kalanick die Ausnahme oder die Regel? Und was können Gründer von seinem Fall lernen?

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Travis Kalanick, Gründer und Chef des US-Fahrdienstvermittlers Uber, trat kürzlich zurück. Sein übertrieben aggressiver und arroganter Führungsstil wurde ihm zum Verhängnis. Quelle: REUTERS

Am Ende wurde der Druck der Investoren zu groß. Travis Kalanick, umstrittener Gründer und Chef des ebenso umstrittenen US-Fahrdienstvermittlers Uber, trat kürzlich zurück. Sein übertrieben aggressiver und arroganter Führungsstil wurde ihm zum Verhängnis. Intern galt der 40-jährige Amerikaner als egomanischer Rabauke, der vor Energie beinahe platzte. In den vergangenen Monaten gab es immer wieder Medienberichte, wie unkollegial und zuweilen auch frauenfeindlich es bei Uber zugehe. Das Video eines Eklats zwischen ihm und einem Uber-Fahrer sowie Beschwerden über sexuelle Belästigungen und Diskriminierungen brachten den bad boy des Silicon Valleys zu Fall.

Das Beispiel wirft einige Fragen auf. Ist die Causa Kalanick ein typisches Beispiel für die Führungskultur in amerikanischen Start-ups? Oder sind Gründer per se aggressiv und arrogant gegenüber jenen Mitarbeitern, die andere Werte und Meinungen vertreten – und falls ja, wie lässt sich das vermeiden?

 
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