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Start-up in Shenzhen Wie sich ein deutscher Gründer in China durchsetzte

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Firmengründung in China: „Es ist ziemlich irre“ Quelle: Patrick Schuch für WirtschaftsWoche

Eine Firma zu gründen, ist hart. In China ist es superhart. Arne Weber hat es dennoch gewagt – und dabei von gefälschter Technik bis zu Dieben im eigenen Team alles erlebt. Ein Lehrstück über Unternehmertum in einem der schwierigsten Länder der Welt.

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Es schüttet. Die Wischer schaffen das Wasser kaum von der Frontscheibe, als Arne Weber auf der Stadtautobahn von Shenzhen der Wagen verreckt. Mit im Auto sitzt der Chef eines Großkunden aus Deutschland. Dem will der junge Unternehmer eigentlich die Produktion seiner ultrarobusten Touch-Bildschirme und allwettertauglichen Industriecomputer zeigen. Weil Weber jeden Cent für den Aufbau seines Unternehmens Faytech braucht, hat es nicht mehr für die Wartung des Wagens gereicht. Das rächt sich. Schließlich müssen die beiden das Auto im strömenden Regen von der Fahrbahn schieben. „In dem Moment dachte ich“, erinnert sich Weber an die Blamage vor gut vier Jahren, „storniert der Kunde alle Aufträge, wir sind als Firma tot.“

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