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Johanna Wanka "Sachen fürs Leben lernen"

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Ein bisschen Informatik reicht nicht als Lerninhalt, meint Bundesbildungsministerin Wanka (CDU). Latein will sie aber nicht dafür opfern.

„Heute muss der Lehrling digital weiter sein als der Meister“, Johanna Wanka, Bundesbildungsministerin (CDU).

WirtschaftsWoche: Frau Wanka, Sie kennen den berühmten Tweet der Schülerin Naina? „Ich bin fast 18 und hab keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen. Aber ich kann ‚ne Gedichtanalyse schreiben. In 4 Sprachen.“ Hat sie recht?
Johanna Wanka: Ich glaube, dass Gedichtanalysen und vieles andere ganz wichtig sind für die Persönlichkeitsentwicklung, für das Genießen von Kultur oder das Verstehen der Welt. Ich sehe da keine Konkurrenz zu den Themen, die in der Schule vermittelt werden. Aber ich kämpfe schon seit Jahren um die Vermittlung von Alltagswissen in den Schulen. Das fehlt. Wir messen Schulleistung vor allem nach intellektuellen Kriterien. Dabei müssen wir auch andere Fähigkeiten, wie etwa handwerkliche und räumliches Denken, stärken.

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