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Ehrlichkeit und Täuschung Machen Lügner schneller Karriere?

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Quelle: Dmitri Broido

Der ehrbare Kaufmann als Leitmotiv des Wirtschaftslebens ist nur noch ein Gespenst der Vergangenheit. In der Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts zählen nicht Anstand und Sitte, Ehrlichkeit und Offenheit. Im Gegenteil. Studien zeigen: Wer nie lügt, schadet sich selbst, seinen Kollegen – und seiner Karriere.

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Als Unternehmerin taugte Elizabeth Holmes wenig. Als Selbstvermarkterin war sie ein Genie. Im Mai 2015 sprach die damals 31-Jährige auf der Abschlussfeier der US-Universität Pepperdine – und verband dabei ihre Lebensgeschichte mit Karrieretipps. Mit 19 habe sie ihr Chemiestudium an der Stanford-Universität abgebrochen, um sich darauf zu konzentrieren, die Medizin zu revolutionieren: zuerst alleine in einem Kellerraum, nun mit knapp 1000 Mitarbeitern in einem Bürogebäude im Silicon Valley. Dort, so Holmes, prange als tägliche Erinnerung an ihre beiden Geheimrezepte – „purer Wille und harte Arbeit“ – ein Schild an der Wand: „Erfolg ist nicht das Ergebnis einer Spontanzündung. Du musst dich selbst in Brand setzen.“

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