Führung Warum Gründer häufig schlechte Chefs sind

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Flucht nach vorne: Wenn aus Start-ups Konzerne werden, muss der Gründer von Bord Quelle: Illustration: Jennifer Daniel

Mark Zuckerberg taumelt durch den Facebook-Datenskandal – und ist nicht der einzige Internetmilliardär mit einem Kommunikationsproblem: Wenn Gründer zu Konzernchefs werden, sind sie häufig überfordert.

Vor der Entschuldigung lag das Schweigen. Vier Tage lang äußerte sich Facebook-Gründer und -Chef Mark Zuckerberg öffentlich nicht zu den Anschuldigungen, dass Millionen von Nutzerdaten geklaut und missbraucht wurden. Dann konnte er sich immerhin schriftlich zu einer zaghaften Erklärung durchringen: Er gestand Fehler ein. Sollte er gehofft haben, die Debatte damit zu beenden, so kann man das als Irrtum verbuchen.

Ähnlich ungeschickt agierte kürzlich Tesla-Gründer und -Chef Elon Musk. Pünktlich zum 1. April verkündete er, der Autobauer sei „völlig bankrott“. Die Internetgemeinde johlte, die Börsen weniger – die Aktie des Konzerns fiel um bis zu acht Prozent.

 
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