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Manager in Haft „Viele reden sich um Kopf und Kragen“

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Jürgen Wessing ist Strafverteidiger und vertritt namhafte Mandanten wie die Deutsche Bank oder Alstom. Quelle: Presse

Automanager Ghosn wollte nach drei Monaten in U-Haft „die Wahrheit“ auspacken, jetzt wurde er wieder festgenommen. Jürgen Wessing, einer der renommiertesten Strafverteidiger Deutschlands erzählt, wie es Managern in Haft ergeht und was sie niemals tun sollten.

Der in Japan angeklagte Automanager Carlos Ghosn war jüngst gegen Kaution nach rund drei Monaten aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Nun wurde Ghosn überraschend erneut festgenommen, nachdem er tags zuvor noch eine Pressekonferenz angekündigt hatte, auf der er „die Wahrheit“ über seinen Fall erzählen wollte. Der langjährige Strafverteidiger Jürgen Wessing erzählt, welche Fehler Manager machen, wenn sie in U-Haft sitzen, welche Bundesländer die härtesten Urteile fällen und warum Manager nicht mit anderen Insassen offen reden sollten:

Herr Wessing, Sie haben in 37 Berufsjahren knapp 500 Manager und Unternehmer verteidigt. Was hat Sie in all den Jahren am meisten überrascht?
Dass darunter keine Frau war.

Keine einzige? Wie erklären Sie sich das?
Frauen haben ein kleineres Ego als Männer. Sie gehen weniger Risiken ein.

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