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Master of Business Administration Wer braucht noch den MBA?

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Teurer Abschluss: Die MBA-Konkurrenz führte zu Intransparenz, höheren Kosten und sinkender Qualität Quelle: imago images

Der Master of Business Administration (MBA) war mal die Eintrittskarte für die Chefetage. Doch die Bewerberzahlen sinken, weil sich die Weiterbildung für viele nicht mehr lohnt oder es bessere Alternativen gibt.

Karlheinz Schwuchow erinnert sich gerne an seine Zeit in den USA zurück. 1983 absolvierte er einen Master in Business Administration (MBA) an der Universität von Georgia. Und als es ihn ein Jahr später in die niedersächsische Heimat zog, wollte er sich mit dem Titel natürlich auch hierzulande schmücken.

Kein Problem, dachte er. Also stellte er beim zuständigen Wissenschaftsministerium in Hannover einen Antrag zur „Anerkennung ausländischer akademischer Grade“. Die Antwort hinterließ ihn ratlos.

Er dürfe sich fortan gerne „Magister der Geschäftsverwaltung“ nennen, beschied ihm die Genehmigungsurkunde 2013 – B III 50 – USA – 8/85. Und das Ministerium stellte ihm für die Übersetzungsleistung eine Verwaltungsgebühr von 130 D-Mark in Rechnung.

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