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Mobilitätsverweigerung Lieber pendeln als umziehen – gilt auch für Manager

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Führende Nesthocker: Manager verlegen ihren Wohnsitz seltener als früher für einen neuen Job Quelle: Illustration: Zsuzsanna Ilijin

Umziehen für den Job? Kommt für deutsche Führungskräfte immer seltener infrage. Die Mobilitätsverweigerung lässt Unternehmen umdenken – sie kommen ihren Bewerbern jetzt buchstäblich entgegen.

Niemand zieht gerne um. Allein der Gedanke ans Kistenpacken, Möbelschleppen und Wändestreichen erhöht bei vielen Menschen den Ruhepuls. Allerdings nimmt man die Strapazen gern in Kauf, wenn der Ortswechsel Vorteile verspricht: ein schöneres Zuhause, weniger Lärm – oder einen besseren Job. Bisher jedenfalls. Denn ein Schub fürs Arbeitsleben ist für deutsche Führungskräfte weniger denn je ein akzeptabler Umzugsgrund.

Das legt zumindest das neue Manager-Barometer von Odgers Berndtson nahe. Die Personalberatung befragt jährlich knapp 2000 Manager in Deutschland, Österreich und der Schweiz, um herauszufinden, was Menschen in den dortigen Führungsetagen umtreibt. Ein Ergebnis der aktuellen Studie: Nur jeder Zweite wäre bereit, den Job zu wechseln, wenn er dafür innerhalb Deutschlands umziehen müsste. Und nur jeder Dritte würde seinen Wohnsitz wegen der Arbeit ins Ausland verlagern. Insgesamt, diagnostizieren die Autoren, seien deutsche Manager so unbeweglich wie nie zuvor.

 
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