Schlusswort
Während einer Telefon-Analystenkonferenz reagierte Musk barsch auf Journalistenanfragen. Quelle: REUTERS

Wir sollten endlich aufhören, höflich zu sein

Gegen saudumme Fragen und die Langeweile des Gewohnten: Wir brauchen mehr Persönlichkeiten wie Tesla-Chef Elon Musk.

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Wir sollten endlich aufhören, höflich zu sein und zu verleugnen, was wir wirklich denken. So lautet der Merksatz aus dem neuen Buch der Berkeley-Professorin Charlan Nemeth über die Kraft des Widerspruchs im Leben und in der Wirtschaft. Wer die Form der Klarheit unterordnet, leistet einen Beitrag zu Kreativität und Entscheidungsqualität. Das Problem kennen Unternehmen nur zu gut. Dort darf man bei einer Sitzung manchmal nicht die Beine unter dem Tisch ausstrecken, sonst träte man alle ins biegsame Kreuz, die sich da schon mal verkrochen haben, um bloß nicht mit ihrer Meinung anzuecken. Jedes Unternehmen und jeder Markt sollte die Unruhestifter hochleben lassen, so Nemeth. Sie sorgen dafür, dass die Probleme auf den Tisch kommen.

 
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