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Sprengers Spitzen
Quelle: imago images

Das Stellenprofil ist ein Relikt des 20. Jahrhunderts

Stellenbeschreibungen und strikte Zuständigkeiten sorgen für Silodenken in den Unternehmen. Doch nur wer sich austauscht, ist innovationsfähig.

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Die Stellenbeschreibung ist ein Relikt des frühen 20. Jahrhunderts. Sie stellte den Versuch dar, etwas planbar zu machen, was aber heute gar nicht planbar ist. Früher gab es eine Stelle im Organigramm, die war zu besetzen, und dann saß da einer drauf, der war dann „zuständig“. Rechts und links interessierte ihn nicht. Standardspruch: „Das ist nicht mein Problem, das ist Ihres!“

Ist das noch zeitgemäß? Natürlich nicht. Und dieser Aussage werden Sie selbst dann zustimmen, wenn Sie Betriebsrat sind.

Die Stellenbeschreibung spiegelt altindustrielle Verhältnisse, Statik, ruhige Abschöpfungsmärkte, quasisozialistische Planbarkeit wider. Und dementiert damit das Unternehmen nicht nur als Kooperationsarena, sondern sieht es als Addition von Einzelleistungen. Agilität – davon können Sie dann nur träumen.

Noch schlimmer, und so richtig antiquiert, ist die Stellenbeschreibungsmentalität. Natürlich darf jeder eine grobe Aufgabenbeschreibung haben, es kommt aber dennoch darauf an, dass jeder Einzelne sich für das Gesamtergebnis verantwortlich fühlt.

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