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Sprengers Spitzen
Quelle: imago images

Die Frage nach Sinn und Unsinn

Einst reichte es, Waren zu produzieren und Kunden zu bedienen. Heute zielen Unternehmen mindestens auf die Weltrettung. Wie anmaßend!

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„Wer nach dem Sinn fragt, ist krank.“ Der Psychoanalytiker Sigmund Freud hat das gesagt. Die Sinnfrage stellt sich so lange nicht, wie die Zweckmäßigkeit der Veranstaltung gesichert ist – wenn das „um zu“ klar ist. Über Sinn zu sprechen heißt also Verluste beklagen. Aber eigentlich leiden wir nicht an Sinnlosigkeit, sondern an einer Sinnverschiebung. Denn was Mittel und was Zweck des Unternehmens ist, das war einst unstrittig: Ein Unternehmen produzierte Waren und Dienstleistungen, um Kundenbedürfnisse zu befriedigen. Es war also Mittel zum Zweck. Heute hat sich die Relation umgedreht. Das Unternehmen ist Selbstzweck geworden. Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten – das sind die Mittel. Der Sinn des Unternehmens weist nicht mehr auf etwas, das außerhalb seiner selbst liegt, sondern ist auf das Unternehmen selbst zurückgebogen.

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