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Sprengers Spitzen
Draufsicht auf einen runden Tisch, an dem gearbeitet wird Illustration Quelle: imago images

Oben ohne, zumindest ein bisschen

Immer mehr Unternehmen propagieren ein Management ohne klassische Hierarchien. Und überfordern sich damit selbst.

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„First, let’s fire all the managers!“, so überschrieb der amerikanische Unternehmensberater Gary Hamels 2012 einen Artikel, der weltweit hohe Wellen schlug. Seine Forderung: Selbstorganisation statt Hierarchie. Zunächst ließen der Forderung nur wenige Unternehmen wie Gore oder Morningstar Taten folgen.

Allmählich aber, in einem zunehmend volatilen Umfeld, wird Hamels Aufruf ernster genommen und das eigentlich alte Organisationskonzept der Selbstorganisation neu bewertet. Viele Unternehmen versuchen sich in Organisationsformen wie Holokratie, Soziokratie und Agilität. „Unboss“ heißt das bei Novartis, „Servant Leadership“ beim Telekommunikationskonzern Swisscom.

Man verspricht sich davon mehr Kundennähe, Flexibilität und Geschwindigkeit auf den Absatzmärkten, Attraktivität auf den Personalmärkten. Das gemeinsame Merkmal dieser Initiativen: Hierarchie ist überflüssig; Teams regeln alles selbst. Im ewigen Kampf zwischen Selbstbestimmung und Fremdsteuerung siegt Erstere.

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