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Sprengers Spitzen
Bundestrainer Joachim Löw nach der WM-Auftaktpleite der DFB-Elf gegen Mexiko. Quelle: dpa

Warum Erfolg zu Arroganz verleitet

Feedback lehrt uns nichts – man erfährt dabei bloß, wie andere auf einen reagieren. Nützlich ist das allein für die Angepassten.

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Management und Fußball kann man nicht gleichsetzen, aber miteinander vergleichen – denn es lassen sich illustrative Muster entdecken. Wenn man nach dem Desaster bei der Fußballweltmeisterschaft in Russland hörte, es sei nicht gelungen, „die Leistung abzurufen“, dann stellt man sich einen Menschen vom Amt vor, bei dem man anrufen muss, um eine Leistung zu erhalten.

 Nein, natürlich geht um etwas ganz anderes. Es geht um die Erfolgsfalle, in der der deutsche Fußball bräsig sitzt. Man denke nur an die ikonografische Szene im Mexiko-Spiel, in der Toni Kroos von einem mexikanischen Spieler bedrängt wird und fällt – und noch im Hinfallen mit der Hand nach dem Ball greift, ohne dass der Schiedsrichter pfeift. Majestätsbeleidigung! Dann kam der Pfiff der Realität, und zwar gegen Kroos und „die Mannschaft“. Ein Beispiel dafür, wie Erfolg arrogant macht.

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