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Sprengers Spitzen
Jemand sitzt mit einem mechanischen Greifarm vor einem Gebäude, aus dem er mit dem Arm vermutlich Personen zieht Illustration Quelle: imago images

Warum maschinelle Personalsuche Blödsinn ist

Viele Unternehmen setzen bei der Personalauswahl auf Künstliche Intelligenz. Eine Maschine soll den Faktor Mensch bewerten? Was für eine Groteske.

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Kollege Künstlich heißt der neue Experte. Er soll an den Pforten des Unternehmens das ewige Problem der Personalauswahl lösen. Seine Botschaft an das Management: „Leg dich hin, es ist alles in guten Händen, ich finde schon die Richtigen.“ Endlich! Durchatmen. Immer mehr Firmen nutzen algorithmische Dienstleister. Danach beantworten die Bewerber Fragen von zu Hause aus per Video. Die werden vom Unternehmen mit maschineller Intelligenz analysiert (im Jargon nennt sie sich „künstlich“). Man geht davon aus, dass Sprachverhalten, Mimik und Körperhaltung Aufschluss geben, ob jemand für die Stelle geeignet ist: wer oft die Stirn runzelt, den Blickkontakt mit der Videokamera vermeidet, sich oft am Kopf kratzt oder mit einer Antwort zögert.

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