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Auswahl durch Algorithmen Künstliche Intelligenz schafft die Personaler nicht ab

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Eine Roboterhand mit Bauklötzen Quelle: imago images

Unternehmen setzen große Hoffnungen auf den Einsatz künstlicher Intelligenz im Personalwesen. Doch es wird noch lange Menschen brauchen, um Menschen einzustellen, weil die Technik alte Fehler fortschreibt.

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Bernd Schmitz erinnert sich noch an die Wäschekörbe. Ein gutes Dutzend stapelte sich montagmorgens in der Personalabteilung des Chemiekonzerns Bayer, wo Schmitz seit elf Jahren arbeitet und inzwischen das Talent Marketing leitet. In den Körben lagen die Bewerbungsmappen, die per Post eingegangen waren, manche groß, manche klein, manche in Wildleder gebunden, aus manchen lugten Bewerbungsfotos. Mitarbeiter sortierten die Mappen und verteilten sie an die zuständigen Abteilungen.

Die Zeit der Wäschekörbe ist zwar vorbei. „Doch die Arbeit der Personaler ist im Kern immer noch die gleiche: sortieren und verteilen“, sagt Schmitz. Anschreiben vorhanden? Check. Zeugnisse vollständig? Passt. Passender Abschluss? Dann weiter an die Fachabteilung. Im Schnitt dauere das acht Minuten pro Bewerbung. „Eine künstliche Intelligenz könnte das in drei Sekunden“, sagt Schmitz. Werden nach den Wäschekörben also bald auch die Menschen in Bayers Personalabteilung abgeschafft?

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