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Homeoffice Warum die Arbeit von zu Hause häufig den Stress fördert

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Marianne Sturman in ihrem Homeoffice, von außen durch ein Fenster fotografiert Quelle: Eljee Bergwerff für WirtschaftsWoche

Die SPD will ein Recht auf Homeoffice einführen. In den Niederlanden gibt es so ein Gesetz seit 2016. Die Erfahrungen zeigen: Die Arbeit von zu Hause bedeutet nicht nur mehr Selbstbestimmung, sondern häufig auch mehr Stress. Und sie kann die Karriere gefährden.

Marianne Sturman betritt ihre Firma nur noch, wenn es nicht anders geht. Zum Beispiel, wenn sie Gäste empfängt oder ein Bewerbungsgespräch mit einem potenziellen Mitarbeiter führt. Bekommt er den Job, wird auch er das Gebäude in Amsterdams Geschäftsviertel Zuidas nur noch selten sehen. Denn Sturman ist überzeugte Heimarbeiterin – und verzichtet in ihrem Unternehmen auf feste Arbeitsplätze.

Es fing an, als sie 1998 Mutter wurde: „Da habe ich mich gefragt, warum ich jeden Tag eine Stunde zur Arbeit und eine Stunde zurück fahren muss, nur um an einem Computer zu arbeiten.“ Also gründete Sturman zwei Jahre später Moneypenny. Das Start-up vermietet virtuelle Assistenten, die Manager und Firmen bei der Büroarbeit unterstützen – Sturmans Arbeitsweg reicht seitdem in der Regel vom Bett bis zum Tisch im Zimmer nebenan.

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