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The School of Life

Warum Reisen zu Enttäuschungen führt

Menschen geben Geld für Urlaub aus, weil sie sich nach schönen Bildern sehnen - aber dieses Verlangen wird zwangsläufig enttäuscht.

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Alain de Botton Quelle: Chris Gloag für WirtschaftsWoche

Die Tagträume kommen plötzlich. Mal warten wir am Bahnsteig auf einen Zug, mal langweilen wir uns in einer Konferenz – und auf einmal denken wir an einen Ort, an dem es jetzt viel schöner wäre: Die einen sehnen sich nach den Stränden von Goa, die anderen träumen von einem Restaurant an einem Kanal in Venedig, wieder andere würden gerne auf den Färöer-Inseln wandern.

Egal, wo wir gerne wären, wie lange die Fahrt dauert oder wie teuer sie ist: Das Verlangen nach einer Reise wird fast immer von Bildern ausgelöst. Gedankliche Schnappschüsse, die ein Ziel anziehend machen. Aus diesem Grund begeben wir uns auf die Reise. Wir sind davon überzeugt, dass die Szenerie in Wirklichkeit noch schöner sein wird als in unseren Träumen.

Allerdings sollten wir uns eines klarmachen, bevor wir einen Koffer packen: Bilder im Kopf sind vergänglich. Sie dauern höchstens ein paar Sekunden.

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