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Abschreibungen Extreme Risiken für den Kurs

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Die Credit Suisse etwa schrieb einst 3,8 Milliarden Franken auf ein Phantom ab. Anleger fanden das wenig komisch und schickten die CS-Aktie auf ein 25-Jahres-Tief. Quelle: Getty Images

Übernahme-Abenteuer sind oft schwere Bürden für die Bilanz. Die Abschreibungen auf den Goodwill können geradewegs in die roten Zahlen führen. Selbst Starinvestoren sind bei den Rechenspielen nicht vor Pleiten gefeit.

Das weltweite Geschäft mit Unternehmensübernahmen boomt seit Jahren. Befeuert von Niedrigzins, den Anlagenotstand der Anleger und dem mangelhaften Willen vieler Manager, operativ die Geschäfte zu entwickeln, hat sich 2018 das globale Volumen an Fusionen und Übernahmen zu Rekorden aufgeschwungen. Mehr als 45.000 Deals wurden im vergangenen Jahr nach einer Erhebung von Jones Day ankündigt mit einem Volumen von 3900 Milliarden Dollar. 2017 lag das Volumen noch bei 3400 Milliarden Dollar bei gut 42.000 Fusionsabsichten. Nur einmal in den vergangenen 20 Jahren lag das Volumen an sogenannten Mergers&Acquisitions (M&A) höher. 2007, im Jahr vor dem Lehman-Crash, kündigten Unternehmen Übernahmen im Wert von 4800 Milliarden Dollar an.

Höhere Schulden, luftiges Vermögen

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